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 NEUERWEGPOTSDAM 
   
  Für Gesprächsrunden gilt: alles ganz ohne Druck. Viel kann. Nichts muss.
Wie / wann / ob ich mich beteilige oder nicht — das bestimme ich selbst.
  Gespräche, in denen es ja um ganz persönliche Themen / Fragen geht,
entwickeln eine besondere inhaltliche und auch emotionale Intensität
und brauchen auch eine besondere Atmosphäre der Aufmerksamkeit,
des gegenseitigen Respekts, des Vertrauens wie der Vertraulichkeit.
  Wir haben deshalb ein paar atmosphärische Vereinbarungen:
•   Alles Gesagte bleibt im Raum / unter uns.
•   Jede/r darf zu Wort kommen / ausreden.
•   Jede/r hat für sich selbst das stop-Recht.
•   Bei mir bleiben. Mehr ich - weniger man.
•   Verantwortung für sich übernehmen.
•   Es gibt kein richtig und kein falsch.
•   Konflikte in der Runde gehen vor.
   
  Wie läuft so eine Gesprächsrunde?
•   Kurzrunde am Anfang
  Was bringe ich mit? Wie ist gerade meine Stimmung / Gefühlslage?
Hat mich in der Woche etwas besonders berührt / belastet / gefreut?
Gibt es einen Punkt, über den ich gerne mit den anderen sprechen würde?
Wenn wir uns noch nicht kennen: ganz kurze Vorstellung — mit Vornamen.
•   Offene, gemeinsame Runde
  Es gibt keine Vorgaben. Wir sprechen spontan über das, was uns wichtig ist.
Dabei geht es nicht um die besten Argumente oder die klügsten Ratschläge,
es geht um die eigene und gemeinsame Reflexion und um den Austausch
persönlicher Erfahrungen, Einsichten, Haltungen, Gedanken und Gefühle.
•   Schlussrunde
  Liegt mir noch was am Herzen oder auf der Zunge, was mir wichtig ist?
Wie fühle ich mich jetzt nach der Runde? Was nehme ich für mich mit?
   
  Unsere Gesprächsrunden werden von Teilnehmer/innen moderiert.
Dabei achten die Moderatoren / Moderatorinnen auf Atmosphäre
und Balance innerhalb der Runde, sind und bleiben aber auch
immer Teilnehmer/innen mit eigenen Bedürfnissen / Anliegen.