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Ein Kaffeklatsch kann
unterhaltsam, eine Diskussion interessant sein
Gespräche sind intensiver:
in der Atmosphäre, in Erlebnis und Wirkung. |
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Im Gespräch geht
es ja nicht etwa ums Überzeugen
oder Überreden,
nicht um die besten Argumente, nicht
um die klügsten Ratschläge.
Im Gespräch geht es um die eigene und gemeinsame
Reflexion
subjektiver Erfahrungen, Empfindungen, Entscheidungen. |
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Verbindung aufnehmen.
Vertrauen riskieren, Selbstvertrauen gewinnen. |
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Gedanken und Ideen
austauschen. Von Erfahrungen anderer profitieren. |
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Probleme und Konflikte
ansprechen und aussprechen, auch mal aushalten. |
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Gehör finden
und schenken. Gefühle benennen, mitteilen,
miteinander teilen. |
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Sich selbst wahrnehmen
und zeigen. Sich spiegeln und selbst Spiegel
sein. |
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Sich selbst neu
erleben: mit den eigenen Möglichkeiten
und Grenzen. |
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Die Gespräche leben
davon, was wir Teilnehmer/innen mit- und einbringen.
Es kann und darf alles zur Sprache kommen, was uns
beschäftigt und berührt,
was uns bedrückt oder beglückt, worauf
wir uns freuen und was uns Angst macht.
Dabei liegt es in der Natur der Sache, dass wir
als Selbsthilfe-Gesprächsrunde auch
die inhaltliche Anbindung an unsere ganz besondere
Thematik suchen und finden:
Abhängigkeit und Co-Abhängigkeit, Eigenständigkeit
und Selbstverantwortung,
Abstinenz und Konsequenz, Lebenssituation, Lebensqualität,
Lebensbalance. |
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Gespräche sind
zwar "nur" Gespräche und schaffen
nicht die Probleme aus der Welt.
Aber Gespräche sind meistens das einzige, was
wir haben, um uns gegenseitig dabei
zu unterstützen, mit dem Alltag und mit unserer
ganz persönlichen Lebenssituation
selbstbewusst und selbstverantwortlich, vielleicht
ja auch gelassener umzugehen. |
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Gespräche haben
eine inhaltliche Ebene (die Erfahrungen, über
die wir sprechen)
und eine emotionale Ebene die Erfahrungen,
die wir im Gespräch machen.
Und beide Ebenen zusammen bilden die besondere Form
der Gespräche, |
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